Verständnis des Torsus Mandibularis und Maxillaris: Definition und Diagnose
Definition und Lokalisation des Knochentorsus
Der medizinisch als Osteochondrom bekannte Torus Exostose manifestiert sich als Wachstum oder Ausbuchtung, die am Oberkieferknochen (Torus maxillaris) oder am Unterkieferknochen (Torus mandibularis) auftreten kann. Der lateinische Begriff «torus» bedeutet wörtlich Schwellung oder Ausbuchtung, was seine Natur beschreibt.
Die häufigste Lokalisation des Torus ist der harte Gaumen, wo er sich typischerweise in der Mittellinie befindet. Im Unterkiefer neigen diese Wucherungen dazu, sich in der Nähe der Prämolaren zu bilden, wobei sie häufig auf beiden Seiten, rechts und links, an der Innenseite des Kiefers auftreten.
Prävalenz und Demografie der Tori
Tori sind recht häufige Erkrankungen; weltweite Berichte deuten auf eine Prävalenz Prävalenz hin, die bis zu 65% der Bevölkerung erreichen kann1. Obwohl sie sowohl bei Männern als auch bei Frauen auftreten können, zeigt der Torus maxillaris eine höhere Inzidenz beim weiblichen Geschlecht.2. Das typische Alter für die Entdeckung liegt zwischen 30 und 40 Jahren3, obwohl Fälle von Torus maxillaris bei Individuen dokumentiert wurden, die so jung wie im ersten Lebensjahrzehnt waren.4.
Klinische Merkmale und Erscheinungsbild der Tori
Klinisch kann sich ein Torus als einzelne, gut abgegrenzte Knochenausbuchtung oder als Ansammlung mehrerer Wucherungen manifestieren. Der Torus im harten Gaumen bildet eine feste Schwellung in der Mittellinie. Die Tori mandibulares hingegen präsentieren sich als Knochenmassen auf beiden Seiten des Kiefers (rechts und links), lokalisiert in der Nähe der Prämolaren, angrenzend an die linguale Oberfläche (zur Zunge hin). Obwohl sie meist bilateral sind, ist es nicht ungewöhnlich, dass ein Torus unilateral auftritt.
Diese Knochenwucherungen zeigen eine äußerst langsame Entwicklung und ihr Wachstum kann spontan stoppen. Sie fühlen sich hart an und haben eine normalerweise glatte Oberfläche. Aufgrund der Spannung, die sie auf das bedeckende Gewebe ausüben, erscheint die darunter liegende Schleimhaut manchmal weniger rosa oder blasser im Vergleich zum Rest der Mundschleimhaut. Die Quällungen treten typischerweise innerhalb von 10 Minuten nach dem Kontakt der Haut oder einer die darunter liegende Schleimhaut erscheint manchmal weniger rosa oder blasser im Vergleich zum Rest der Mundschleimhaut.
Ursächliche Faktoren für die Entwicklung von Tori
Die genaue Ätiologie, die die Entwicklungsstand Entwicklung der Tori in den Kieferstrukturen verursacht, ist noch nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch angenommen, dass mehrere Faktoren beeinflussen könnten, darunter genetische Prädisposition, funktionelle Muster im Zusammenhang mit dem Biss und dem Kauen sowie das Vorhandensein lokaler Läsionen oder Traumata Traumata5, 6, 7.
Methoden zur Diagnose des Torus
Im Allgemeinen werden Tori zufällig bei routinemäßigen zahnärztlichen Kontrollen entdeckt und sind oft völlig asymptomatisch und schmerzlos. Die Diagnose wird primär durch visuelle und taktile Inspektion der Mundhöhle gestellt. Gelegentlich kann sich eine Ulzeration entwickeln, wenn die Schleimhaut, die diese Knochenvorsprünge bedeckt, durch harte oder scharfe Nahrungsmittel gereizt wird. Ulkus.
Im Gegensatz zu anderen Läsionen liefern Röntgenaufnahmen oder die Entnahme von Biopsien keinen zusätzlichen diagnostischen Nutzen, weshalb die Bestätigung stark auf der klinischen Untersuchung des Mundraums beruht.
Überlegungen zur Behandlung des Torus
In den allermeisten Fällen erfordert das Vorhandensein von Tori keine therapeutische Intervention, insbesondere wenn sie klein und asymptomatisch sind. Eine chirurgische Entfernung kann jedoch nur in Ausnahmefällen in Betracht gezogen werden, beispielsweise wenn das Knochenwachstum die Anpassung oder Retention von herausnehmbarem Zahnersatz erheblich behindert.


