Pathologie der Krätze

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Inhaltsverzeichnis

Schlüsselbefunde der Histopathologie bei Krätze

Die histologische Untersuchung der Skabies zeigt ein ausgeprägtes Entzündungsmuster, das sowohl die Epidermis als auch die darunterliegende Dermis betrifft. Dieser Prozess manifestiert sich typischerweise mit einer keilförmigen morphologischen Konfiguration (Abbildung 1). In der Epidermis sind üblicherweise eine deutliche Abschuppung zusammen mit Krustenbildung zu beobachten, die aus serösem Exsudat, Neutrophilen und einer signifikanten Menge an Eosinophilen bestehen (Abbildung 2).

Aufgrund der ständigen Exkoriation finden sich häufig fokale Ulzerationen oder oberflächliche Erosionen. Der entzündliche Zellinfiltrat weist ein Muster auf, das oberflächlich und tief sein kann, eine keilförmige oder diffuse Morphologie annimmt, mit deutlicher perivaskulärer und interstitieller Beteiligung (Abbildung 3). Das konstante Vorhandensein von Lymphozyten zusammen mit zahlreichen Eosinophilen stellt den Standardbefund dar. Bei impetiginisierteren Verläufen oder nach intensivem Kratzen sind jedoch verstreute Neutrophile auf der Läsionsoberfläche sichtbar. Die Beobachtung von Eosinophilen in den tiefen Schichten des Interstitiums ist ein entscheidender histopathologischer Indikator, der stark auf eine Überempfindlichkeitsreaktion auf Arthropodenbisse hindeutet (Abbildung 3).

Zu den grundlegenden diagnostischen Elementen gehört die korrekte Identifizierung von eosinophilen, tiefrosa gefärbten Fragmenten, die das chitinöse Exoskelett des ätiologischen Agens, der Milbe Sarcoptes scabiei (Abbildung 4). Zusätzlich können gelegentlich Eierschalenreste im Stratum corneum eingebettet gefunden werden, die unter dem Mikroskop als rosa, längliche Strukturen sichtbar sind (Abbildungen 5 und 6).

Bilder zur Histopathologie der Krätze

Histopathologie der Krätze mit keilförmigem Entzündungsinfiltrat.
Abbildung 1
Epidermis mit Kruste, bestehend aus serösem Exsudat, Neutrophilen und Eosinophilen.
Abbildung 2
Perivaskuläres und interstitielles Entzündungsmuster; tiefliegende Eosinophile deuten auf eine Reaktion auf Arthropodenbisse hin.
Abbildung 3
Eosinophiles, solides Fragment, das auf das Exoskelett der Milbe Sarcoptes scabiei hinweist.
Abbildung 4
Eierschalenreste im Stratum corneum beobachtet.
Abbildung 5
Beobachtung von Eierschalenresten.
Abbildung 6

Die histopathologische Untersuchung bleibt ein wesentliches Instrument zur definitiven Bestätigung des Milbenbefalls und zur Aufklärung der durch die Immunreaktion des Wirts verursachten Gewebeschädigung, wobei präzise diagnostische Hinweise für das Management der Skabies geliefert werden.

Histologische Varianten der Krätze

Im spezifischen Kontext der Krätze Krustenbildung, auch bekannt als norwegische Krätze, entwickelt die Epidermis eine psoriasiforme Hyperplasie, die durch eine signifikante Deregulierung gekennzeichnet ist, begleitet von einer ausgeprägten Hyperkeratose, psoriasiform die die Hautoberfläche bedeckt. fokalen Hyperkeratose que cubre la superficie cutánea.

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