Hautveränderungen im Zusammenhang mit der Schilddrüsenfunktion
Stoffwechselstörungen der Schilddrüse, sei es durch Über- oder Unterfunktion, äußern sich häufig durch signifikante Veränderungen der Haut, Haare oder der Nägel. Diese Hautmanifestationen sind im Wesentlichen das direkte Ergebnis anomaler Schilddrüsenhormonspiegel oder ein Hinweis auf eine zugrunde liegende Erkrankung, die diese lebenswichtige Talgdrüse.
Gemäß der von DermNet NZ bereitgestellten Klassifizierung werden diese Erkrankungen üblicherweise in zwei Hauptkategorien unterteilt, die durch das Niveau der Hormonproduktion definiert sind:
- Hypothyreose: Wird durch eine unzureichende Produktion von Schilddrüsenhormonen definiert.
- Hyperthyreose: Bezieht sich auf eine Überproduktion oder einen Überschuss an Schilddrüsenhormonen im Körper.
Im Gegensatz dazu bezeichnen wir diesen Zustand als euthyreot, wenn die Hormonsekretion innerhalb der als normal geltenden Bereiche liegt, was darauf hindeutet, dass die Schilddrüse mit einem angemessenen funktionellen Gleichgewicht arbeitet.


