Pathologie des Lymphoepithelkarzinom-Typs

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Inhaltsverzeichnis

Das lymphoepitheliale Karzinom (LELCS) ist, ebenso wie das Lymphoepithelkarzinom der Haut, ein äußerst seltener primärer Hauttumor. Es tritt am häufigsten in chronisch sonnenexponierten Kopf- und Halsbereichen bei älteren Erwachsenen auf. Die Histogenese des LELCS ist weiterhin Gegenstand der Debatte, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, ob es von den Hautanhangsgebilden ausgeht oder eine entzündliche Variante des Plattenepithelkarzinoms (SCC) darstellt. Neoplasie primäres der Haut, das äußerst selten ist. Es manifestiert sich am häufigsten in chronisch sonnenexponierten Kopf- und Halsbereichen bei älteren Erwachsenen. Die Histogenese des LELCS ist weiterhin Gegenstand der Debatte, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, ob es von den Anhangsgebilden der Haut ausgeht oder eine entzündliche Variante des Plattenepithelkarzinoms (SCC) darstellt.

Detaillierte Histologie des lymphoepithelialen Karzinoms

Bei der Untersuchung histologischer Schnitte des lymphoepithelialen Karzinoms werden Nester atypischer epitheloider Zellen, beobachtet, die gut abgegrenzt erscheinen. Diese Nester sind von einer dichten lymphozytären Infiltration und Entzündung umgeben. Die Untersuchung unter starker Vergrößerung zeigt ein gut differenziertes Karzinom mit ausgeprägter Infiltration von Lymphozyten (siehe Abbildungen 1 bis 3). Nachweisbar sind typischerweise eine perineurale, lymphovaskuläre und perineurale, und subkutane Invasion.

Abbildungen zur Pathologie des lymphoepithelialen Karzinoms

Histologische Mikroaufnahme (Abbildung 1), die epitheloide Zellnester im lymphoepithelialen Karzinom zeigt.
Abbildung 1
Histologische Mikroaufnahme (Abbildung 2) mit Detail der umgebenden lymphozytären Infiltration.
Abbildung 2
Histologische Mikroaufnahme (Abbildung 3), die Merkmale einer perineuralen Invasion im Karzinom zeigt.
Abbildung 3

Spezialisierte Studien zur Diagnose des lymphoepithelialen Karzinoms

Immunhistochemische Untersuchungen des lymphoepithelialen Karzinoms zeigen typischerweise eine Positivität für Zytokeratine in den epithelialen Zellen , was deren epithelialen Ursprung belegt. Marker können erforderlich sein, um Differentialdiagnosen wie lymphatische (mittels LCA), melanozytäre (S100) oder neuroendokrine (CD56, Synaptophysin, Chromogranin) Malignome auszuschließen.

Darüber hinaus kann die In-situ-Hybridisierung für das Epstein-Barr-Virus (EBV)- in situ für die RNA des Epstein-Barr-Virus (EBV), nachgewiesen durch EBER-Färbung, ein wertvolles Instrument sein. Dieser Test hilft, die Möglichkeit auszuschließen, dass die Läsionen Metastasen von einem nasopharyngealen lymphoepithelialen Karzinom stammen, das häufig mit EBV assoziiert ist.

Differentialdiagnose: Lymphoepitheliales Karzinom vs. andere Läsionen

Die Feststellung der korrekten Differentialdiagnose für das lymphoepitheliale Karzinom ist entscheidend, da es verschiedene Zustände imitieren kann. Eine Schlüsselentität, die in Betracht gezogen werden muss, ist das **Plattenepithelkarzinom (SCC)**. In der medizinischen Literatur besteht eine ständige Debatte darüber, ob das lymphoepitheliale Karzinom nicht mehr als eine stark entzündete Variante des SCC ist. Das Vorhandensein einer klaren Plattenepitheldifferenzierung oder einer Überlappung mit aktinischer Dysplasie spricht eher für die Diagnose eines echten SCC.

Eine weitere wichtige Überlegung ist das **metastasierte lymphoepitheliale Karzinom der Haut**. Es ist wichtig zu bedenken, dass der Begriff "Lymphoepitheliom" klassischerweise für einen Tumor verwendet wird, der im Nasopharynx. entsteht. Die Ätiologie dieser nasopharyngealen Tumoren beinhaltet oft das Epstein-Barr-Virus (EBV), dessen Integration in das Tumorgenom mittels In-situ-Hybridisierungstechniken bestätigt werden kann, was hilft, diese Metastase von der primären Hautläsion zu unterscheiden.

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