Palisiertes und eingekapseltes Neurom: Diagnostische Merkmale
Das palisierte und eingekapselte Neurom, auch als umschriebenes Neurom bezeichnet, präsentiert sich typischerweise als kleine dermale Knötchen, die auf der Gesichtshaut auftreten. Diese Läsionen stellen spezifische Nervenformationen dar, die einer korrekten histopathologischen Identifizierung bedürfen.
Histologie des palisierten und eingekapselten Neuroms
Das palisierte und eingekapselte Neurom manifestiert sich als umschriebener dermaler Tumor unter einer intakten oder verdünnten Epidermis (Abbildung 1). Häufig ist eine klare Abgrenzung zwischen dieser Tumörläsion und der umgebenden Dermis zu beobachten (Abbildungen 1, 2).
Strukturell besteht der Tumor aus einer locker organisierten Matrix, die aus spindelförmigen Zellbündeln zusammengesetzt ist und dem Schwannom ähnelt (Abbildung 3).
Pathologie und illustrierende Abbildungen des palisierten und eingekapselten Neuroms
Spezielle histopathologische Untersuchungen für eingekapselte und palisierte Neurome
Im Allgemeinen sind über die Standard-Histologieuntersuchung hinaus keine weiteren speziellen Untersuchungen erforderlich. Diese Läsion neigt dazu, Läsion S100-positiv zu sein. Es ist relevant, dass die umgebende Kapsel eine Positivität für EMA zeigt. Axone durchziehen die Läsion und können durch spezifische Neurofilament-Färbungen effektiv nachgewiesen werden.
Differentialdiagnose des palisierten und eingekapselten Neuroms
Die Differentialdiagnose ist entscheidend, um diese Pathologie von anderen Nervenläsionen zu unterscheiden:
- Schwannom: Sein Zusammenhang mit dem Schwannom wurde diskutiert. Schwannome weisen typischerweise eine variable Zelldichte auf (Antoni-A- und B-Areale) und es fehlen ihnen entscheidenderweise die Axone, von denen angenommen wird, dass sie das palisierte und eingekapselte Neurom durchziehen.
- Neurofibrom: Im Allgemeinen handelt es sich nicht um eingekapselte Läsionen, mit Ausnahme des plexiformen Neurofibroms, das ein ausgeprägtes Wachstumsmuster aufweist.


