Ich habe ein Melanom. Wie sind meine Aussichten?

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Inhaltsverzeichnis

 

Melanomanalyse: Dicke und Streuungsrisiko (Miiskin)

Das Melanom Das Melanom in situ (an seinem ursprünglichen Ort) oder ein sehr dünnes Melanom stellt keine unmittelbare Gefahr dar. Das Melanom wird nur dann zu einer potenziell tödlichen Erkrankung, wenn es tief in die dermalen Schichten wächst und beginnt, sich in andere Körperbereiche auszubreiten. Das Risiko dieser Ausbreitung, bekannt als metastasiertes Melanom, hängt von mehreren Schlüsselfaktoren ab, wobei der bestimmendste die Dicke des Primärtumors zum Zeitpunkt seiner chirurgischen Entfernung ist.

Die Tiefe ist entscheidend für die Prognose. Melanome mit einer Dicke von weniger als 0,75 mm entwickeln selten Metastasen. Liegt die Dicke zwischen 0,75 mm und 1 mm, liegt die Wahrscheinlichkeit einer Metastasen bei etwa 5 %. Dieses Risiko steigt mit der Tiefe progressiv an; beispielsweise birgt ein Melanom, das 4 mm Dicke überschreitet, eine etwa 40 %ige Wahrscheinlichkeit einer systemischen Ausbreitung.

Es ist wichtig zu verstehen, dass das Auftreten eines zweiten Melanoms nicht automatisch eine schlechte Prognose bedeutet, insbesondere wenn dieses in seinen Anfangsphasen erkannt wird. Häufig ist ein frühzeitig entdeckter zweiter Tumor weniger tief als der erste. Wenn die Entdeckung frühzeitig erfolgt, besteht die Behandlung im Allgemeinen aus einer einfachen erfolgreichen Entfernung, was zu einer vollständigen Genesung bei über 90 % der betroffenen Patienten führt.

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